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1. Die drei ??? Die erste Geschichte der drei ??? erschien 1964 unter dem Originaltitel “Alfred Hitchcock and The Three Investigators in The Secret of Terror Castle”, 1979 in der deutschen Übersetzung als “Die drei ??? und das Gespensterschloß”. In dieser Geschichte gründen Justus, Peter und Bob die drei ???, treffen sich erstmals mit Alfred Hitchcock und suchen in ihrem ersten “Fall” ein Spukschloß für ihn. Autor dieser ersten Episode und damit offensichtlich der Erfinder der ??? ist Robert Arthur. Bis in die 80er Jahre hinein gibt es mindestens zwei weitere Autoren, William Arden und M.V. Carey, die wechselnder Reihenfolge Geschichten beitragen. Kurz nach der Veröffentlichung der Bücher in Deutschland folgte die Hörspiel-Serie von Europa, die ein großer Erfolg wurde und bis heute nach 94 Folgen weiterläuft. Dabei mimt das Sprechertrio Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich unverändert seit 20 Jahren die Junior-Detektive, einen Großteil des Flairs machte auch die charakteristische Stimme von Peter Pasetti als Hitchcock/Erzähler aus. Bei den Geschichten der ??? greift wieder das amerikanische Phänomen; in der kalifornischen Stadt Rocky Beach ist eben alles irgendwie ein paar Nummern größer als in Europa. Oft tauchen scheinbar übernatürliche Phänomene auf, die die Detektive wie auch den Zuhörer erschauern lassen („Justus! Der Drache!“, „Der tanzende Teufel“ etc.). Im direkten Vergleich heben sich die ??? wohltuend von TKKG ab: nicht die miefige deutsche Internatsatmosphäre, ein höherer Gruselfaktor, und Justus Jonas ist auch nicht DER Superheld. Er ist zwar das Hirn und der Chef, es werden aber auch eingehend seine Eigenheiten und Schwächen beschrieben - die positiven Eigenschaften verteilen sich bei den ??? gleichmäßiger über die Hauptfiguren. Und auch die Nebenfiguren wirken weniger plakativ; wie Tante Mathilda und Onkel Titus Jonas: die energische Chefin, die alle beschäftigt und den Laden am Laufen hält und der etwas verschrobene Schrottsammler. Besonders faszinierend war schon immer das Hauptquartier der ???, die Zentrale, in einem ausgedienten Wohnwagen mitten auf Familie Jonas Schrottplatz, versteckt inmitten von Gerümpel und nur durch mehrere geheime Zugänge zu erreichen; drinnen ein eigenes Telefon und diverse selbst gebastelte “detektivische Gerätschaften”. Wer träumte nicht nach ihrem Vorbild von der Gründung eines Detektiv-Clubs oder dachte sich zumindest ähnlich schleierhafte Rätsel aus wie „Mein Ratschlag: Nimm dir das Buch vor“? “Wofür stehen eigentlich die Fragezeichen auf eurer Karte? Stellt ihr damit eure eigenen Fähigkeiten in Frage?” Ein wesentliches erzählerisches Problem bei Jugend-Detektivgeschichten ist es, zu erklären, wie es kommen kann, daß die Detektive mehr oder weniger zufällig (und regelmäßig) in “Fälle” verwickelt werden, die sie dann “lösen”, ohne daß die Geschichten zu unrealistisch und zu weit hergeholt erscheinen. Dieses Problem wurde von Robert Arthur in seiner ersten Geschichte “Gespensterschloß” (Hörspiel Nr. 11; die Numerierung folgt nicht der Chronologie) elegant gelöst, was später leider nicht immer gelang. Wenn in einem Museum am hellichten Tag ein Millionenschatz abhanden kommt, liegt natürlich nichts näher, ein paar Jungs, die zufällig anwesend sind, darauf anzusetzen („...und der verschwundene Schatz“). Die neusten Episoden der ??? werden inzwischen von deutschen Autoren geschrieben, die den Detektiven einen deutlichen Modernisierungsschub gegeben haben; neben der abgeschmackten elektronischen Titelmusik tauchen plötzlich deplaziert Faxgeräte, Fußballspieler, Internet und dergleichen in den Geschichten auf. Die Qualität und Themenwahl der Produktionen läßt den Eindruck von Massenware aufkommen, aus der nur ab und zu interessante Folgen hervorstechen, wie z.B. der Gastauftritt von Fettes Brot in „Im Banne des Voodoo“ (abgesehen davon eher ein Beispiel für Verflachung) oder „Geheimsache Ufo“. Wir sind die ???-Generation.
Es gibt hier einige Serien, die man nicht gerade mit dem Etikett politisch korrekt versehen würde, aber TKKG liegt in der Liga der Klischee-verbreitenden Serien mit Sicherheit ganz oben. Schon alleine die Zeichnung der Charaktere. Zunächst Tarzan, der Held. Er kann alles, ist stark UND sensibel, kann Mathe und Sport, hat eine Mutter, die ihm ganz alleine das Schulgeld für das teure Internat aufbringt, damit aus dem Jungen was wird. “Er dankt es ihr mit guten Noten“ und arbeitet in den Ferien, damit er sich sein Rennrad kaufen kann, das sein ganzer Stolz ist. Mein Gott, das ist ja das Kleinbürger-Lebensziel im Gymnasial-Maßstab. Aus dem Fahrrad soll wohl später ein Daimler werden und aus dem “was werden“ ein guter Job, fürs “Häusle-Baue“ für Frau und Kinder und wiederum einen Internatsplatz für diese. Ja, Frau. Das Mädchen im Club, die blonde, süße, tierliebe Gabi “Pfote“. Sie ist zwar pro Forma auch gut in Englisch und Mathe, hat aber eigentlich nur den Sinn, Tarzan anzuhimmeln und vor allem von ihm beschützt zu werden, “obwohl sie das niemals zugeben würde“. Hier zeigt sich schon diese penetrant reaktionäre Weltsicht des Autors, der liberale Denkmuster zuerst vorführt, um sie dann sogleich ausdrücklich zu relativieren: die junge Frau von heute ist zwar eigenständig und selbstbewußt oder tut zumindest so, eigentlich sehnt (auch) sie sich aber (vor allem) nach einer starken Schulter zum Anlehnen. Die anderen Hauptfiguren sind noch holzschnittartiger gezeichnet. Karl der Computer, natürlich Professorensohn, hat profundes Wissen in sämtlichen Gebieten, ist sonst aber farblos wie ein Schluck Wasser, dem gerne eine gewisse Lebensunfähigkeit attestiert wird. Klößchen ist eigentlich nur ein Klotz am Bein, fett, lasterhaft, schlecht in der Schule, hat aber einen reichen Vater mit Schokoladenfabrik. Nicht besonders intelligent, dafür mit einer gelegentlich aufblitzenden Bauernschläue ausgestattet. Abgesehen davon ist er aber “ein guter Kumpel und verläßlicher Freund“ oder so ähnlich. Na super. Ebenso undifferenziert ist natürlich das Bild der Schurken, die das Vierer-Gespann unablässig jagt. Davon gibt es drei Sorten, die wohlfeil unterschieden sein wollen: 1. der durchtriebene Profi-Kriminelle, mit (pseudo)sauberer Weste aber reichlich Dreck am Stecken 2. der notorische Kleinkriminelle, schon ein paar Mal im Knast gewesen und mit vielen Kontakten zu Gleichgesinnten 3. das arme komplexgeplagte Würstchen, das mehr unfreiwillig in ein Schlammassel hineinrutscht 4. die primitiven, meist relativ jungen Schläger, dumm wie Stulle, speziell die oft sog. “Rocker“. Insbesondere die letztgenannte Gruppe steht exemplarisch für einiges, was TKKG für mich verkörpert. Hier wird etwas aufgebaut, was einerseits zu einem gewissen Gerade bekannt und vertraut (Schule und das Leben als Schüler in einer deutschen Stadt der 80er), andererseits aber eher fremd und abenteuerlich (Internat, direkter Kontakt zu merkwürdigen Gestalten) ist. Das ergibt eine faszinierende Mischung, auch wenn Charaktere und Hadlung meist arg konstruiert daherkommen. Speziell die “Rocker“; ich glaube, ich habe ein ziemlich genaues Bild, was man sich unter einem solchen vorzustellen hat, obwohl sie wohl nirgendwo anders als in TKKG-Geschichten auftauchen. TKKG vermittelte mir als jungem Teen, der in West-Berlin eingemauert war, so ein wenig das Gefühl, wie es wäre, wenn man drüben in Westdeutschland wohnen würde, wo die Stadt nicht nur Stadt ist, sondern es auch Land drumherum gibt, mit Landstraßen und Autobahnen, die sich in beliebige unbekannte Weiten zu erstrecken scheinen. Ähnlich wie etwas später die Krimi-Fernsehserien wie Tatort und dergleichen – und XY-ungelöst. Stefan Wolf bezieht Stellung mit moralischem Zeigefinger, z.B. gegen Ausländerhaß (ja, natürlich schon damals ein Thema) und gegen Benachteiligung anderer offensichtlicher Randgruppen. Andererseits werden dem Leser gewisse Stereotypen durch die Lektüre erst eingehämmert und festgeklopft. TKKG stattet den judendlichen Hörer mir einem reichlichen Fundus von mehr oder weniger reflektierten Vorurteilen aus. Für den Anfang nicht schlecht, aber wer auf diesem Niveau stehen bleibt, wird wohl unwillkürlich zum CSU-Wähler.
Die Hörspielserien der Fünf Freunde, wie auch „...der Abenteuer“, basieren auf Buchvorlagen der Britin Enid Blyton (1896-1968) und sind damit die ältesten Geschichten in dieser Top 10. Ihre Detektiv- und Abenteuergeschichten haben immer eine Gruppe von Kindern als Protagonisten, die eine gewisse Auswahl an Identifikationsfiguren bieten. Sie arbeitet mit Stereotypen in den Charakteren, in denen sich ein patriotisch-britisches Weltbild, die Geschlechterverhältnisse ihrer Jugend, autoritäre Umgangsformen und auch Rassismen widerspiegeln - was allerdings in späteren Versionen und Übersetzungen, sowohl in den Büchern als auch in den Fernseh- und Hörspielversionen, abgemildert wurde. Die Hauptpersonen übernehmen auch klar bestimmte Rollen: Julian, der geborene Anführer, Dick, sein jüngerer Bruder, der lustige/wagemutige Sidekick, dann Anne, ihre jüngere Schwester, das sanfte, ängstliche Mädchen, Timmy, der kluge, treue Hund - nur die Cousine George fällt hier heraus. Georgina ist vielleicht die interessanteste Figur Enid Blytons, da sie im Konflikt mit der Erwachsenenwelt steht. Sie haßt alles, was Mädchen tun, schneidet sich die Haare, lehnt Puppen und schöne Kleider ab, möchte „George“ genannt werden - ein starkes, jungenhaftes Mädchen, launisch, draufgängerisch, gerne allein. Sie gibt in der ersten Folge klar zu erkennen, daß sie keinen Wert darauf legt, sich um ein „dummes Mädchen, das Kleider mag und mit Puppen spielt und zwei dämliche Cousins“ zu kümmmern - und geht lieber mit Timmy spazieren, den sie vor ihren Eltern geheimhalten muss. Aber schon das erste Abenteuer schweißt die fünf zusammen, und George wird in ihrer selbstgewählten Genderrolle akzeptiert. Der Ausbruch der Kinder aus dem Alltag ist allerdings auch nur ein scheinbarer; denn die Strukturen und Hierarchien werden auch im Umgang untereinander und mit den Autoritäten Onkel Quentin und Tante Fanny nicht in Frage gestellt. Die vier sind selbst kleine, angepaßte Erwachsene, deren Wünsche nach Abenteuer und Unabhängigkeit konfliktfrei mit der Erwachsenenwelt vereinbar sind. Die 21 Folgen von Enid Blyton werden von anderen AutorInnen für die Hörspielserie mehr oder minder passend („im Fernsehen“, etc.) fortgesetzt, aber auch hier relativ frei von Irritationen, sondern einem einfachen Gut-Böse-Schema und dem moralischen Zeigefinger.
4. Abenteuer Philipp begegnet den Geschwistern Jack und Lucy und dessen Papagei Kiki erstmals in einer Nachhilfeschule in den Sommerferien. Sie schließen Freundschaft und schaffen es trotz widriger Umstände, den verbliebenen Rest des Sommers gemeinsam mit Philipps Schwester Dina bei deren Onkel und Tante auf “Felseneck”, einem alten halb verfallen Haus auf halber Kliffhöhe direkt an der See zu verbringen. Ihre Unternehmungslust führt sie auf die nahegelegene Insel der Abenteuer, wo in einem alten Bergwerk Geldfälscher ihr Unwesen treiben. Diese Geschichte erschien in Deutschland 1950, sieben weitere folgten. Die uns bekannteste Hörspieladaption ist auch hier die von Europa, die Anfang der 80er zusammen mit den oben genannten Serien erschien. Aufgrund des größeren Umfangs der Buchvorlage (mit knapp 300 Seiten fast doppelt so lang wie die drei ??? und TKKG) und der größeren zeitlichen Entfernung können verschieden Hörspielbearbeitungen stark voneinander abweichen. In “Das Schloß der Abenteuer” (Original offensichtlich: “Burg...”) von Karussell reden die Kinder beispielsweise von “radioaktiver Strahlung” und irgendwelchen “Uranbrennstäben” – hier ist das Original kaum noch zu erkennen.
5. Benjamin Blümchen Von den hier aufgeführten Serien richtet sich Benjamin Blümchen an das jüngste Publikum, aber die Geschichten von Elfi Donnelly als normalisierenden Kinderkram (Kleinstadt, Tiere gehören in den Zoo, alle sind freundlich, tun ihren Job) abzutun, wird der Sache nicht ganz gerecht. Trotz der manchmal geradezu ätzend naiven Freundlichkeit richtet sich der Dickhäuter gegen die Regeln der Erwachsenenwelt, stellt Fragen über das „Warum“. In der „Bademeister“-Folge wird bei der Unterstützung des kleinen Schwimmbads sogar Kapitalismuskritik deutlich, ebenso wird differenziert auf die Rolle der Medien (Karla Kolumna) eingegangen. Kinder an die Macht, törööh!
6. Tim und Struppi Die Adaption des Hergé-Comicklassikers, der die „Ligne claire“ begründete, scheint manchmal eher bemüht als wirklich optimal. Das Hörspiel entwickelt nicht so sehr den Drive, den der Comic hat, die Schwierigkeiten bei der Umsetzung (wegzukürzende Passagen und Slapstick/bildliche Vorgänge) werden durch das Hineinschlüpfen Struppis in die Erzählerposition (der ungefähr so... lang-sam... re-det...) nur leidlich behoben. Daß das ganze doch noch ein ausgezeichneter Spaß ist, wird durch die teilweise kongeniale Be- und Umsetzung der Figuren (und insbesondere Randfiguren), wie z.B. Professor Bienlein oder Fridolin Kiesewetter, und natürlich den feinen Humor der Vorlage erreicht.
7. Hui Buh Manche Leute sagen, es gibt Gespenster! Manche Leute sagen, es gibt keine Gespenster! Ich aber sage, HUI BUH ist ein Gespenst, ein Schlossgespenst mit einer rostigen Rasselkette! Hui Buh ist das einzige behördlich zugelassene Gespenst auf dem Schloss Burgeck. Es ist furchtbar und furchtsam zugleich, schrecklich und schreckhaft, grossspurig und kleinlaut. Er jauchzt hocherfreut und jault tiefbetrübt. Obendrein ist das Gespenst rachedurstig und ewig hungrig. Doch zu seinem grössten Verdruss wird Hui Buh laufend vom Pech verfolgt. Es hat stets einen Geistesblitz, will grässlich garstig sein und fällt meist selber rein. Natürlich ahnen den Reinfall alle schon vorher. Zum Schluss obsiegt das Gespenst dennoch über seine Widersacher, auch wenn ein kleiner Wermutstropfen für den Sieger bleibt, denn oftmals gewinnt der Geist nur durch einen lächerlichen Zufall. - „Kurzum, Hui Buh ist ein Harlekin!“, wie ein Kritiker schrieb.
8. Pippi Langstrumpf Frei sein! Nie erwachsen werden! Girlpower! Als 1949 die erste Geschichte von Pippi Langstrumpf auf deutsch erschien, löste sie noch einen kleinen Skandal wegen ihres antiautoritären Geistes aus. 1944 schrieb Astrid Lindgren eine Gutenachtgeschichte für ihre Tochter Karin, die später eines der verbreitetsten Werke der Kinderliteratur werden sollte. Die Hörspiele sind eine Adaption der Fernseh-/Filmversion und orientieren sich nah am Buch – das beschauliche Schweden, Tommi und Annika, die Krumelnuß, der Spunk, die Villa Kunterbunt, der kleine Onkel und Herr Nilsson, das Taka-Tuka-Land. Und natürlich das Lied: Dreimal drei ist vier, widdewiddewitt und drei ist neune, wir machen uns die Welt, wiesiewiesie wie sie uns gefällt...
9. Pumuckl Alles fing damit an, daß der Schreinermeister Eder seinen Holzhammer durch die Werkstatt warf, um eine Maus zu verscheuchen. Der Hammer traf den Leimtopf, der Leimtopf traf die Maus, die aber in Wirklichkeit gar keine Maus war: Es war Pumuckl, der Kobold mit den feuerroten Haaren. Sofort wurde dieser gemäß den Koboldsgesetzen sichtbar, und Meister Eders Leben änderte sich von diesem Tag an maßgeblich... Die Figur Pumuckl wurde Anfang der 60er Jahre für den Bayerischen Rundfunk als Figur einer Kinderhörspielreihe von Ellis Kaut geschaffen. Die Hörspiele sind also die ursprüngliche Version der Geschichten rund um den kleinen Kobold. Erst nachträglich wurden Bücher geschrieben und die Fernsehserie gedreht, in denen Gustl Bayrhammer die Figur des Meister Eder so untrennbar verkörperte. Ebenso charakteristisch ist die Stimme von Pumuckl, die Hans Klarin gehört, der auch in anderen Hörspielen (z.B. Hui Buh) auftritt. Bis Anfang der 80er wurden insgesamt rund 3 Mio. Tonträger mit den Geschichten des kleinen Kobolds verkauft, inzwischen dürften es noch einige mehr sein.
10. John Sinclair Unter dem Pseudonym Jason Dark schreibt Helmut Rellergerd seit 1973 die Grusel-Heftromanserie “John Sinclair”, die wöchentlich mit 100.000er-Auflage erscheint. Er gehört mit einer 200 Mio.-Gesamtauflage zu den meistgelesenen Autoren Deutschlands, über 1000 Folgen sind inzwischen erschienen, dazu kommen Taschenbücher, Fernsehproduktionen und eben die Hörspielreihe. Auch diese gehört zu den am längsten und bis heute laufenden Produktionen. Die ersten 107 Hörspielfolgen, die einen regelrechten Kult begründeten, wurden von Tonstudio Braun realisiert und überzeugten durch die unkonventionellen Sprecher und einen nicht geringen Trash-Faktor. Zombies, Vampire, Satansanbeter, Dämonen, verrückte Wissenschaftler, klassische Horror-Themen werden genommen und schein-authentisch vom Scotland-Yard-Geisterjäger zur Strecke gebracht. Nach einem Rechtsstreit startete Bastei/Lübbe die Edition 2000, die aus sechs neuen Folgen besteht und im August fortgesetzt wird – qualitativ exzellenter Hörspiel-Gruselstoff. folgende Plätze belegten: 11. Walt Disney-Hörspiele 12. Jan Tenner 13. Bibi Blocksberg 14. Alf 15. Flitze Feuerzahn 16. Scotland Yard 17. Lucky Luke 18. Schubiduh 19. Rätsel um... 20. Michel aus Lönneberga Weitere Informationen unter: [benjamin, malte und peer + die jury] |